Rassestandard Zwergschnauzer
Aus den verschiedenen Farben bei den Zwergschnauzern konzentrierte man sich anfangs auf rein schwarz oder pfeffersalz. Erst in den dreißiger Jahren kam der schwarze Zwergschnauzer mit hellen Abzeichen (aus pfeffersalz stammend) als vollendeter Typ in den USA und Kanada zum Vorschein.
1938 wurde die Farbe schwarz mit hellen Abzeichen vom amerikanischen Kennel Klub als „black and silver“ (schwarz-silber) anerkannt. In Deutschland und England allerdings wurden sie von den Ausstellungen verbannt. Sie wurden meistens als Familienhunde verkauft, da keiner Interesse an ihnen zeigte.
Ein größeres Interesse an dem Zwergschnauzer schwarz-silber entwickelte sich erst in den 60er-Jahren. Einen Meilenstein für die europäische schwarz-silber Zucht setzte 1967 Frieda Steiger aus Grünenmatt i.E. (Schweiz). Sie importierte einen schwarz-silbernen Rüden aus Kanada. Die „Sternstunde“ der schwarz-silber Zucht in Europa schlug 1972 mit einem, ebenfalls von Frau Steiger, importierten weiteren Rüden aus Toronto (Kanada).
Am 14.5.1976 auf der Jahreshauptversammlung des PSK in Münster wurde der Zwergschnauzer schwarz-silber als besondere Rasse vor dem erweiterten Vorstand des PSK anerkannt. Die Zucht für Zwergschnauzer schwarz-silber wurde freigegeben und am 11.8.1976 wurde der erste schwarz-silber-Wurf in Deutschland geboren.
(Entnommen aus „Der Zwergschnauzer schwarzsilber“ von Peter Marx, dass wir jedem Interessierten sehr empfehlen können.)

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